Volleyball Bundesliga unterstützt Neuaufstellung des DVV 27.11.2018

Volleyball Bundesliga unterstützt Neuaufstellung des DVV
ViB24.TV Eintracht in Frankfurt: VBL und DVV stellen Weichen für die Zukunft (Foto: DVV)

Medieninformation | Volleyball Bundesliga | 27.11.2018

Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) hat auf dem Hauptausschuss am vergangenen Wochenende in Frankfurt eine umfassende Strukturreform, die Weiterentwicklung der digitalen Plattform VolleyPassion und das nationale Nachwuchskonzept auf den Weg gebracht. Die Volleyball Bundesliga (VBL) begrüßt die Beschlüsse des DVV zur zukünftigen Ausrichtung des Spitzenverbandes.

VBL-Präsident Michael Evers lobte die positive Atmosphäre, in der DVV, Landesverbände und VBL an den Zukunftsthemen gearbeitet haben: „Der DVV-Vorstand um den Präsidenten René Hecht und die DVV-Geschäftsführerin Nicole Fetting genießen für die anstehenden Herausforderungen die volle Unterstützung der VBL.“

VBL begrüßt die Strukturreformen

Als große Weichenstellung für die Zukunft beschloss der Hauptausschuss einstimmig, dass der DVV ab 2019 von einem hauptamtlichen Vorstand geführt werden soll. Eine Arbeitsgruppe wird nunmehr die Details – etwa die Zusammensetzung eines ehrenamtlichen Aufsichtsgremiums oder die Rollen und Kompetenzen der zukünftigen Gremien im DVV – ausarbeiten.

„Ich bin fest davon überzeugt, dass die angestoßenen Strukturreformen die Entwicklung unserer Sportart in Deutschland positiv fördern werden. Sie werden uns helfen, die Entscheidungswege im DVV zu verkürzen, um den Verband schlagkräftiger aufzustellen“, sagte Evers. Auch in der VBL arbeite man daran, mit Beginn der nächsten Wahlperiode ab 2021 die eigene Gremienstrukturen zu verändern. „Dabei ist uns die Verzahnung der Zusammenarbeit und die wechselseitige Vertretung von DVV und VBL in den Aufsichtsgremien weiterhin sehr wichtig“, sagte Evers.

Bekenntnis zu VolleyPassion

Der Hauptausschuss bekannte sich ebenfalls zu VolleyPassion als zentralen Baustein für die digitale Zukunft des Volleyballs in Deutschland. In enger Kooperation mit den Mitgliedern wird an der Neu- und Weiterentwicklung des Gesamtkonzeptes von VolleyPassion gearbeitet. Mit Updates und weiteren Funktionen soll zukünftig eine neue Version ins Leben gerufen werden. Hierbei wird auch die Basis ein Sprachrohr bekommen und in einer flächendeckenden Umfrage die Möglichkeit haben, dem Projektteam ihre Ideen und Erwartungen direkt mitzuteilen.

„Die VBL unterstützt vollumfänglich die Idee von VolleyPassion und möchte sich aktiv in die Aktivierung der Plattform einbringen. Mit den Fans unserer Vereine bringen wir ein großes Potenzial mit, um die Reichweite von VolleyPassion zu vergrößern“, sagte VBL-Geschäftsführer Klaus-Peter Jung.

Fokus auf die Nachwuchsarbeit

Ebenfalls auf den Weg gebracht wurde das Leitbild zur Nachwuchsgewinnung im DVV. Dieses ist ein fundamentaler Bestandteil des gemeinsamen Nachwuchskonzeptes des DVV, der Deutschen Volleyball Jugend, der VBL und der Landesverbände. Es ist die Basis für eine positive Entwicklung der Mitglieder-, Mannschafts- und Vereinszahlen. Die Umsetzung der Nachwuchsgewinnung wiederum ist originäre Aufgabe der Landesverbände und ihrer Vereine, die die Jugendarbeit gemeinsam stärken wollen.

Die Vereine der 1. und 2. Bundesliga sind Partner der Landesverbände und der zugehörigen Vereine. Durch ihre Strahlkraft haben die Bundesligavereine eine hohe Anziehungskraft auf Kinder und Jugendliche. Die VBL wird die Lizenzierungsvoraussetzungen für die Nachwuchsarbeit ihrer Vereine ausbauen und damit jungen deutschen Spielerinnen und Spielern eine Perspektive als Profi in der Bundesliga bieten.

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Dominik Drutschmann
Manager Digitale Medien und PR
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