Volleyball-Lizenzierung läuft, Budgets steigen 06.06.2018

Volleyball-Lizenzierung läuft, Budgets steigen
ViB24.TV Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der VBL
Medieninformation | Volleyball Bundesliga | 29.05.2018

Alle Vereine der 1. Bundesliga haben die erste Runde des wirtschaftlichen Lizenzierungsverfahrens hinter sich gebracht. Der Lizenzierungsausschuss musste nur in wenigen Fällen zusätzliche Unterlagen anfordern. Zudem rechnen die Bundesligisten mit wachsenden Budgets für die kommende Saison.

Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der Volleyball Bundesliga (VBL), ist zufrieden mit dem Prüfungsergebnis: „Das Lizenzierungsverfahren ist weit mehr als nur ein Kontrollinstrument. Es unterstützt unsere Vereine bei der Budgetplanung und Risikovorsorge. Gemeinsam mit unserer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft haben wir das Lizenzierungsverfahren in den vergangenen 18 Monaten weiterentwickelt.“ Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft OFM Oebel Fröhlich Michels prüft in der Saison 2018/19 bereits zum zweiten Mal federführend die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Bundesligaclubs.

ViB24.TV Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der VBL
Klaus-Peter Jung, Geschäftsführer der VBL, ist mit den Lizenzierungsergebnissen zufrieden (Foto: Robert Felgentreu).

„Die erste Runde bis Mitte April ist zwar eine zentrale, nicht aber die wesentliche Etappe unserer Prüfungen“, sagt Daniel Sattler, Vorsitzender des Lizenzierungsausschusses. Bis Ende Juni müssen die Vereine weitere Sponsoring- und Einnahmenachweise erbringen. Anfang September folgen die überarbeiteten Haushaltsplanungen der Clubs.

Diese werden bei einem Verein aus der 1. Bundesliga der Männer unter neuem Namen eingereicht: Der TSV Herrsching hat mit WWK Versicherungen einen neuen Namenssponsor gewonnen und wird in der kommenden Saison als WWK Volleys Herrsching an den Start gehen.

Was laut Sattler schon jetzt deutlich wird ist, dass „unsere Vereine durchweg mit steigenden Budgets planen.“ Wie hoch die Steigerung der Budgets tatsächlich ausfallen wird, gibt die VBL Anfang September bekannt. Steigende Budgets bedeuten aber auch zusätzliche Auflagen und Bedingungen für die Clubs. „Im Sinne einer Risikovorsorge ist es uns wichtig, dass geplante Mehrausgaben frühzeitig mit Sponsorenverträgen oder Kapitalerhöhungen bei den Spielbetriebsgesellschaften abgesichert werden“, sagt Sattler. Drei Erstligisten haben die Prüfungen ihrer Wirtschaftlichkeit „ohne Auflagen“ bestanden. Zehn Teams bekommen „moderate Auflagen bzw. Bedingungen“. Sechs Mannschaften erhalten umfangreichere „Bedingungen und/oder Auflagen“, drei Clubs müssen in den kommenden Wochen noch Unterlagen nachreichen. Eine Ausnahme bildet der VCO Berlin, der bei den Frauen und Männern jeweils mit einem Sonderspielrecht an den Start geht.

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Madeleine Hoppe
Digitale Medien, Marketing & PR